Altbekanntes neu und nochmal (trauriges) Altbekanntes – aus der Heimat

Altbekanntes neu und nochmal (trauriges) Altbekanntes – aus der Heimat

Die Fähre legte heute pünktlich 10:00 finnischer Zeit in Helsinki an. Meine Lieblingsfrau hatte sofort Internet auf dem Handy, ich nicht. War ein Einstellungsproblem, ist gelöst. Dafür fehlen ihr weiterhin ihre Ladekabel , welche sie offensichtlich auf der Fähre vergaß 😂.

Mit dem neuen, schlechtwegetauglichen Auto soll es nun in den Norden Lapplands gehen. Das versuchten wir schon im Jahr 2022. Damals kamen wir am Inarisee an und ich bekam am ersten Abend Corona, danach mein Lieblingsweib. Da es da oben kein wirklicher medizinische Versorgung gibt, fuhren wir beizeiten wieder ab, um im Notfall einen Arzt in der Nahe zu haben. Wir sahen also nichts von der Gegend. Das wollen wir nachholen. Und haben diesmal auch das passende Auto dabei. Denn damals war ich wegen des schlechten Straßenzustands ab Mittelfinnland teilweise hart an der Kotzgrenze.

Heute übernachten wir in Pyha- Häkkin. Das ist ein kleiner Nationalpark, in dem wir bereits 2022 standen. Damals waren wir allein, heute standen hier unglaublich viele Finn:innen (ich entschuldige mich fûr den grünen Slang). Fakt ist: die Anreise hierher verlief deutlich stressfreier als damals, wo jede Bodenwelle eine allergische Reaktion bei mir auslöste, weil ich dachte, das Auto fällt auseinander.

Hier https://www.dirkhagen.eu/WordPress_01/?p=3939 könnt Ihr sehen, wie es damals war, heute regnet es.

Morgen geht es weiter in grobe Richtung Rovaniemie. Da ist das Weihnachtsmanndorf und man überschreitet den Arctic-Circle.

Dann haben wir natürlich die Nachrichten aus Berlin um den CSD erhalten. Wir sind bei allen Betroffenen, sind wir doch selbst Berliner und haben den CSD in anderen Jahren live erlebt. Grotesk ist jedoch die Forderung nach einer weitgehenden Internetüberwachung. Bis jetzt scheint klar zu sein, daß der Täter sowohl der Polizei, als auch den Diensten bekannt war. Man hätte ihn also überwachen können, irgendwo hakte es offensichtlich. Die Berliner Zeitung schreibt: Für die lückenlose Rund-um-die-Uhr-Überwachung eines einzelnen islamistischen Gefährders sind nach Angaben von Ermittler mindestens 25 bis 30 Beamte notwendig. Die Zahl dieser Gefährder liegt nach Angaben der Innenverwaltung „in einem mittleren bis moderat hohen zweistelligen Bereich“. Und dann kommt die Forderung nach einer Speicherung von IP Adressen. Das heißt, auch meine Adresse, auch wenn ich völlig unverdächtig bin .

(Quelle N-TV am 26.07.2026)

Um es festzuhalten: Nach allem, was bekannt ist, war der Täter bekannt. Offensichtlich haben alle Maßnahmen versagt oder nicht stattgefunden . Aber ich soll überwacht werden.

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